Arbeitsschutz

Ziel des Arbeitsschutzes ist es, das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter/innen einer Zahnarztpraxis zu schützen und sowohl Arbeitsplätze und Arbeitsverfahren als auch Arbeitsabläufe entsprechend der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen zu gestalten. Das Auftreten von krankheitsbedingten Fehlzeiten, technischen Störungen, Arbeitsunfällen und  Berufskrankheiten beeinflussen nicht nur negativ den Praxisablauf, die Behandlungsqualität und die Motivation aller Mitarbeiter/innen, sondern sind auch für die Entstehung erheblicher Kosten für den Praxisinhaber verantwortlich. Die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen beeinflussen nachhaltig den gesamtwirtschaftlichen Erfolg der Zahnarztpraxis. Somit leistet der Arbeitsschutz einen wesentlichen Beitrag für ein effizientes und störungsfreies Arbeiten und fördert den Praxiserfolg.

Die Landeszahnärztekammer hat in Abstimmung mit dem staatlichen Gewerbearzt beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg einen Leitfaden entwickelt, um den Praxisinhabern einen Überblick zu geben und den Einstieg in das Arbeitsschutzmanagement zu erleichtern.

Die Verantwortung für den Arbeitsschutz liegt beim Praxisinhaber. Die Umsetzung sollte jedoch als Teamaufgabe gesehen werden.

Mit dem Leitfaden wird dem Praxisinhaber eine Unterstützung gegeben,

 

  • den Arbeitsschutz in die Praxisorganisation einzubinden und dabei auch zu verbessern,
  • grundlegende arbeitsschutzrechtliche Forderungen des Gesetzgebers und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zu erfüllen,
  • Arbeitsbedingungen, die sich auf die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter/innen auswirken, zu beurteilen und zu verbessern und
  • die Dokumente zu erstellen, die er zum Nachweis einer geeigneten Arbeitsschutzorganisation benötigt.

 

Der Leitfaden ist Bestandteil des PRAXIS-Handbuchs „Qualitätssicherung in der Zahnarztpraxis“ der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg. Neben den behandelten Themen wird auf weiterführende, detaillierte Informationen und Hilfsmittel in den entsprechenden Kapiteln verwiesen.

Erstellt von: Dietmar Sorg, 30.09.2015

Aktualisiert von: Simone Kramer, 24.03.2017